Lola´s table

Was ist Lola´s Table?

Lola´s Table ist das Konzept nach dem ich arbeite. 

Wie bereits erwähnt unter „Who the fuck is Lola?“, bringt Lola die realen Erlebnisse und Erfahrungen zusammen mit der professionellen Theorie. 

Lola´s Table ist der Ort, an dem diese beiden zusammenkommen und vieles möglich machen. 

In den Jahren der paar- und sexualtherapeutischen Arbeit hatte ich oft keine eigenen Praxisräume zur Verfügung. Beratung fand an den ungewöhnlichsten Orten statt. In Praxen von Kollegen, in den Wohnzimmern der Klienten, im Hinterzimmer einer Kneipe, in Aidshilfen und Beratungsstellen und sogar auf Parkbänken und Bahnhöfen oder im Auto am Telefon und seit Beginn der Pandemie auch oft online. Klient:innen hatten die Möglichkeit den Ort zu wählen, an dem sie sich wohl und geschützt fühlen.
Es war nicht selten, dass diese Orte der Zwanglosigkeit und auch der Gemütlichkeit oder Gelassenheit wesentlich zum Fluss der Sitzungen beitrugen. 

Klient:innen fühlten sich wohler als in Praxissituationen, die Bewegungsfreiheit war nicht eingeschränkt und eine Tasse Kaffee oder Tee in der Hand gab nicht nur physische, sondern auch emotionale Wärme.
Wie werden denn in der Realität Probleme besprochen? Am Küchentisch, zum Beispiel. Beim Kaffeetrinken mit der besten Freundin/dem besten Freund oder beim Spaziergang.

Lola´s Table ist der reale oder virtuelle Küchentisch. Der Ort, an dem jede:r so sein kann, wie es gerade passt. 

Lola´s Table ist intim und sicher, kann Labor für Neues sein. Man kann auch mal auf den Tisch hauen und sagen: „So nicht!“ Ohne dabei Brücken abzubrechen. 

Wer sich in der Praxis bloß fühlt und nicht weiß wohin die Hände gehören, ob die Sitzposition passt, wer sich schutzlos fühlt, für den ist Lolas Table gedacht, um zu reden oder zu schweigen, zu lachen, zu weinen, zu malen, zu spielen, zu experimentieren, zu lernen und zu sein.

All dies wird unterstützt durch professionelle Ausbildung, Weiterbildung, Supervision und langjährige Erfahrung.